Archive for the 'Politics' Category



Municipalities in a comparative perspective.

In a new publication I discuss theoretical and methodological issues of comparing Municipalities in Germany and Russia (or more in genereal, if you want, in any cross-regional comparison of cases). Drawing on experiences in cross-regional comparisons of Russia and Venezuela (Frankenberger & Graf 2011; Frankenberger & Graf 2013) as well as Russian and German Municipalities (Frankenberger & Kiener 2015), I argue that it is a too narrow analysis, if you only focus on local political order. It might be more useful to widen the perspective in two ways. First, the systemic context has to be taken into account. This is not only true for formal multilevel governance but also for informal institutions and politics.

Informal Politics and relations between actors on the municipal level are often mor important than formal power relations and party affiliations. Especpecially when it comes  to conrete projects. One solution to the problem in comparing municipalities from different regions could then be to use structuralist and functionalist approaches as heuristics: What institution and what actor doe fulfil which functions in the respective context? How do they interfere/interact with political culture, political economy and the broader political system? Even if this heuristics might not lead to a rigorous case design as MDSD or MSSD, the insights of the comparison are far more systematic and generalizeable than they would be by doing single case studies

  • Rolf Frankenberger (2016): Ungleiches im Gleichen. Theoretische und methodische  Herausforderungen des Vergleichs von Kommunen in Deutschland und Russland. Jahrbuch des Föderalismus. Baden-Baden: Nomos, S.137-150.

Wohlfahrt 4.0 – Länderstudien

Die Digitalisierung durchdringt unterschiedlichste Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – und löst vielerorts Wandel aus. Davon sind zwangsläufig auch die Wohlfahrtsstaaten betroffen. Denn Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Staaten und Regierungen soziale Dienste bereitstellen, wie Teilhabe am Arbeitsmarkt aber auch wie Partizipation in Politik und Gesellschaft organisiert ist oder wie Gesundheitsleistungen nachgefragt werden etc. . Während einige Studien die Risiken der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in den Vordergrund stellen und ein „Ende der Arbeit“ vorhersagen. (vgl. Frey Osborne 2013; BMAS 2015), rücken andere Autoren die Chancen der Digitalisierung für soziale Innovationen in den Vordergrund (Buhr 2015; 2016). Diese könnten durch eine gezielte Koordination und Begleitung des Wandels genutzt werden, wenn aus Industrie 4.0 auch Wohlfahrt 4.0 wird. In diesem Zusammenhang stellen sich grundlegende Fragen:

  • Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung beispielsweise auf die Gesundheitssysteme und den Arbeitsmarkt?
  • Wie weit sind die Entwicklungen in den einzelnen Wohlfahrtsstaaten vorangeschritten?
  • Und welche weiteren Entwicklungen sind zu erwarten? Wie reagieren zentrale Akteure in den jeweiligen Politikfeldern darauf?

Den aufgeworfenen Fragen geht eine Serie von Länderstudien nach, die eine Gruppe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Eberhard Karls Universität Tübingen im Auftrag der Friedrich-Ebert- Stiftung durchgeführt hat.Dabei wurden der Stand der Digitalisierung als auch deren Auswirkungen auf die Politikfelder Arbeit, Gesundheit- und Innovationspolitik in den Staaten: Estland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, Spanien und Deutschland untersucht.

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Am 17.Oktober stellte Daniel Buhr die ersten Ergebnisse der Studien bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin vor.

Die Länderstudien finden Sie hier:

Soziale Milieus – politische und soziale Lebenswelten

Unter diesem Titel ist der neue Buerger im Staat 2-3/2016 soeben erschienen. Das Heft lestet eine Bestandsaufnahme von Modellen der Gesellschaftsanalyse, von deren Erkenntnissen und gesellschaftspolitischen Implikationen. Dabei geht es zum einen um die Frage, wie die Sozialwissenschaften auf gesellschaftliche Realitäten zugreifen. Zum anderen geht es darum, wie sozialwissenschaftliche Erkenntnisse genutzt werden (können), um politische Entscheidungen vorzubereiten.

Beträge von Rainer Geißler zur Sozialstrukturanalyse, Joerg Ueltzhoeffer zu sozialen Milieus in Europa, Stefan Hradil zu sozialer Ungleichheit und Clarissa Rudolph zu sozialen Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis werden unter anderem ergänzt durch Artikel, die sich mit dem Schrumpfen der Mittelschicht (Nina-Sophie Fritsch und Roland Verwiebe), verunsicherten Milieus (Judith Niehues), Jugendbeteiligung (Thomas Gensicke), Milieus und soziale Berichterstattung (Silke Mardorf) , politischen Lebenswelten in Baden-Württemberg (Daniel Buhr und Rolf Frankenberger) sowie von Migranten (Haci-Halil Uslucan), die Erlebnisgesellschaft (Sylvia Kämpfer und Michael Mutz), Politik in Zeiten schwindender Stammwähler (Udo Zolleis) und der Erosion sozialer Milieus (Oskar W. Gabriel) sowie der Krise der repräsentativen Demokratie (Oliver Eberl und David Salomon) und der Frage des Problems der Bevölkerung (Rolf Frankenberger).

Lesen Sie hier das komplette Heft als pdf-Datei.

Unlike Twins?! DVPW Section “Comparative Politics” Conference 2017

In March 2017, the bi-annual conference of the Section “Comparative Politics” of the German Political Science Assosciation (DVPW) will be hosted by the Institute of Political Science at Eberhard Karls University Tübingen. I am organizing this conference on “Unlike Twins?! Comparing Democracies and Autocracies. Insights, Developments and Challenges in Comparative Politics” together with my collegues Thomas Altmeppen, Mirjam Edel and Oliver Schlumberger.

The conference aims to be a platform for bringing together scholars in order to discuss recent developments and challenges related to the systematic comparison of democracy and autocracy. This includes a critical reappraisal of existing concepts, methods, and findings, as well as the discussion of new perspectives in comparative politics. The two main objectives thus are to capture the state of the art of the discipline and to assess the (old and new) challenges we face when we compare different political regimes, such as autocracy and democracy.

 

 

 

Fachgespräch Partizipation in Baden-Württemberg

Im Rahmen des wissenschaftlichen Fachgesprächs am 2.März 2016  im Staatsministerium Baden-Württemberg wurden drei Studien zu Demokratie und Partizipation einem Fachpublikum aus Ministerien, Verwaltungen, Wissenschaft, Stiftungen und Vereinen vorgestellt und diskutiert. Dabei habe ich die Studie “Politische Lebenswelten” und einige Befunde aus dem Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg präsentiert. Die Präsentation Politische Lebenswelten und Partizipation findet sich hier.

Frank Brettschneider (Universitöt Hohenheim) stellte die mit der Bertelsmann-Stiftung zusammen durchgeführte Studie “Partizipative Gesetzgebeungsverfahren – ein Ansatz zur Integration neuer Beteiligungsformen in die repärsentative Demokratie?” vor. In dieser Studie wurde eine Auswahl an Gesetzgebungsverfahren unter dem Aspekt untersucht, welche Wirkungen partizipative online- und offline-Elemente auf den jeweiligen Gesetzgebungsprozess hatten.

Die Studie “Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie in Baden-Württemberg” wurde von Sebastian Fietkau (MZES, Universität Mannheim) vorgellt. Einige weiterführende Informationen zu diesem Projekt finden sich hier.

 


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