Da hat mich doch gerade mein guter Freund Michael auf ein sehr interessantes Bildchen aufmerksam gemacht, das wohl irgendwo kursiert. Wäre mal ein Thema, über das man ernsthaft nachdenken sollte. Auch das zweite Bildchen, auf das ich selbst “aufmerksam” geworden bin, schlägt in diese Kerbe. Womit wir ja mal wieder alle Schattenseiten unserer näheren Vergangenheit vereint hätten und sich jeder weitere Kommentar zu den Gedankenspielchen unserer Innenpolitik-Pistoleros hinsichtlich der Herstellung gläserner Computer und Bürger erübrigt.
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Weltregionen im Wandel – Der Vordere Orient
Published September 13, 2007 Publications Leave a CommentSoeben aus der Druckmaschine gezogen wurde der von Holger Albrecht herausgegebene Band 1 der Schriftenreihe “Weltregionen im Wandel” mit dem Titel “Der Vordere Orient. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft”.
Das Buch stellt die von weit reichenden Konflikten, autoritären politischen Herrschaftsstrukturen und dynamischen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen geprägte Region anhand einer Reihe von Beiträgen namhafter Orientexperten, wie etwa Udo Steinbach oder Volker Perthes, vor. Die Beiträge eröffnen einen Einblick in aktuelle Themen ais den Bereichen Staat und Herrschaft, Wirtschaft und Entwicklung und Koltur und Gesellschaft und kennzeichnen gleichzeitig den Stand der deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Orientforschung.
Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen (auch wenn ich große Teile aus dem Klappentext entnommen habe) – das Buch ist unbedingt lesenswert für alle, die sich ernsthaft und auf einer wissenschaftlich fundierten Ebene mit dem Vorderen Orient auseinandersetzen möchten.
- Holger Albrecht (Hrsg.) (2007): Der Vordere Orient. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (Weltregionen im Wandel Bd.1) Baden-Baden, Nomos-Verlag. ISBN 13: 978-3-8329-3063-9
Festvortrag von Klaus von Beyme am 19.10.2007, 14.00 Uhr c.t.
Published September 7, 2007 Data Leave a CommentAnlässlich der Präsentation der Bände 1 und 2 der Schriftenreihe “Weltregionen im Wandel” – Vorderer Orient und Osteuropa – zu Ehren der Professores Pawelka und Meyer konnten wir den “Godfather” der deutschen Politikwissenschaft, Klaus von Beyme, für einen Festvortrag gewinnen. Er wird als einer der Kenner über die politikwissenschaftliche Transformationsforschung sprechen.
Hierzu lädt das Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen alle Interessierten herzlchst ein. Die Räumlichkeit wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Mit dem September kommt wieder Leben in die altehrwürdige Institution Universität. Nach und nach kommen Studierende wie Mitarbeiter wie der aus der vorlesungsfreien Zeit zurück.
Für das kommende Semester stehen zwei Seminare auf meinem Lehrplan: Das Lehrforschungsprojekt I für unsere BA-Studierenden sowie das Hauptseminar “Empirische Politikforschung”. Vor allem ersteres Seminar bedarf einiger Überarbeitung, so dass die Zeit bis zum Semesterstart gut ausgelastet sein dürfte.
Darüber hinaus sollten einige Gedanken aus meiner Diss dringend überarbeitet und als Aufsätze publiiert werden, bevor sich andere an das Thema setzen. Mal schauen, ob ich das alles schaffe.
Ganz frisch aus der Druckmaschine ist ein ziemlich dicker Wälzer mit meiner Beiteiligung als Mitherausgeber und Autor publiziert. Das Werk heisst “Politische Psychologie und Politische Bildung”.
Politische Psychologie als Wissenschaft von den komplexen Zusammenhängen von psychologische, sozialen und politischen Prozessen beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Individuen, subjektiven Motivationen und politisch-gesellschaftlchen Strukturen. Gerade weil sich dieser Ansatz mit den Wechselwirkungen zwischen Individuen und gesellschaftlichen Prozessen beschäftigt, liefert er der politischen Bildung Einblicke in psychologische Hintergründe sozialen und politischen Verhaltens. Der Sammelband will den Anstoß für einen fruchtbaren Austausch zwischen Politischer Psychologie und politischer Bildung liefern. er vereint Beiträge aus so verschiedenen Disziplinen wie er Politischen Psychologie, der (Sozial-)Psychologie, der Politikwissenschaft sowie der Teorie und Praxis der Politischen Bildung.
Mit so namhaften Autoren wie Leo Montada, Hans-Werner Bierhoff und Helga Bilden oder auch Theodor Ebert, Kurt Singer und Friedrich Schorlemmer geschmückt finde ich diesen Band nicht nur aus wissenschaftlicher oder politikdidaktischer Perspektive gewinnbringend, sondern auch für interessierte Laien durchaus verständlich und interessant.
- Frankenberger, Rolf / Frech, Siegfried / Grimm, Daniela (Hrsg.) (2007): Politische Psychologie und Politische Bildung: Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag (Inhaltsverzeichnis)